Leseprobe: die ersten 3 Seiten
Tambi war ein fröhlicher Junge. Er mochte staunen. Er mochte schauen. Und wenn etwas glitzerte, rief er: „Tambi trapp, trapp – ich komm im Galopp!“
Eines Morgens ging der Junge mit großen Augen zum Kursaal in Bad Cannstatt. Der Kursaal war fein und still. Die Fenster glänzten. Der Boden schimmerte. Tambi tappte leise. Tipp, tapp, tipp.
Da sah der Junge etwas Winziges. Etwas Helles. Etwas Funkelndes. Es lag auf dem Boden und zitterte fast im Licht. Es war eine kleine Feder. Eine winzige Drachenfeder! „Oh!“, sagte Tambi. „Tambi trapp, trapp – ich komm im Galopp!“ Wo kam sie nur her? Kannst du dir einen Mini-Drachen vorstellen?
Tambi hob die Feder vorsichtig auf. Sie war weich. Sie war warm. Und sie glitzerte grün und gold. Huiii! Da drehte sich die Feder in seiner Hand. Sie zeigte zur Tür. Dann flatterte sie los. Flirr, flirr, flirr!
